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Die Rückkehr der wirklich smarten Karte: "RFID im Blick", Ausgabe 07, 2016

 

 

Volle UHF Performance: "RFID im Blick", Ausgabe 06, 2016

 

 

Jetzt spricht die Karte: "RFID im Blick", Ausgabe 07, 2015

 

 

Eine starke Verbindung bei Hitze und Metall: "RFID im Blick", Ausgabe 06, 2015

 

 

Evolutionssprung bei Smart-Display-Card: "RFID im Blick", Ausgabe 07, 2014

 

 

 

Erschienen in der Zeitschrift "RFID im Blick" 6/10:

+++ Sicherheit +++ Chipkarte +++ Sicherheit +++ Biometrie +++

Display-Karte

Smart Card mit Display

informiert über Kontostand

Casino in Japan nutzt batterielose ISO-Card als Geldkarte

Das Unternehmen B-Id hat als OEM-Partner von Jinco Technology die nach eigenen Angaben erste batterielose Smart Card mit integriertem Display entwickelt. Die Karte basiert auf dem ISO-Intrerface 14443-B für Kontaktlose Smart Cards und wird bereits in einem Casino in Japan als Geldkarte benutzt. Auf dem Display lassen sich das aktuelle Guthaben und die letzten ab- oder aufgebuchten Geldbeträge jederzeit ablesen und kontrollieren. „Wir sind unseres Wissens die ersten, die eine Display-Smart Card im ISO-Format entwickelt haben, die ohne Batterie auskommt und die Energie nur aus dem Lesefeld zieht,“ so Geschäftsführer Yiwen Jin.

Die sichere Kommunikation wird über einen Kreditkartenchip von Atmel gewährleistet. Per Passworteingabe identifiziert sich der User im System. Grundsätzlich sei der asiatische Markt wesentlich weiter in Bezug auf Smart-Card-Anwendungen. In vielen asiatischen Ländern sind One Time Password (OTP)-Karten oder Online-Token mit Random-Nummer bereits etablierte Medien. Eine Karte mit digitalem Display für die eindeutige Identifizierung beim Online-Banking, die über das Display per Knopfdruck die Random-Nummer anzeigt, hatte B-Id bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Aber auch in Deutschland sieht das Unternehmen einen Wachstumsmarkt. „Den leichtesten Markteinstieg für die neue Display Smart Card sehen wir aus Kostengründen grundsätzlich in Geldkarte-Anwendungen“, so Jin. Aber auch für die Warenidentifikation wie beispielweise Bekleidung ließen sich zukünftig neue Einsatzbereiche erschließen. So könnten die Karten an Schuhen oder Kleidung als elektronisches Display für Preisanzeigen genutzt werden.

B-Id arbeitet mit Partner bereits an Lösungen für ISO-Karten vom Typ 14443-A und –C sowie für I-Code-basierte Karten nach ISO-15693. Auch erste Versuche mit einer UHF-Display-Smart-Card wurden ganz aktuell durchgeführt.

 

Erschienen in der Zeitschrift "RFID im Blick" 6/12:

 Mitarbeiteridentifikation

RFID-Schlüssel

für Glanzleistungen

Transpondersystem unterstützt Verwaltung

von Zugriffsrechten für Reinigungsmaschinen

Um den Zugriff auf große Reinigungsmaschinen entsprechend der Befugnisse des jeweiligen Bedieners zu regeln, setzt das Unternehmen Alfred Kärcher einen RFID-Transponder von B-Id ein. Die Maschine startet, sobald der Mitarbeiter seinen individuell programmierten RFID-Schlüsselanhänger in die vorgegebene Halterung steckt. Aufgrund der Kodierung erkennt die Maschine, welcher Nutzer aktiv ist und welche Berechtigungen dieser hat. Optisch lassen sich die Schlüsselanhänger aufgrund ihrer Farbe unterscheiden.

 

„Die Mitarbeiter werden in drei Nutzergruppen eingeteilt“, sagt Yiwen Jin, Geschäftsführer bei B-Id. Der Normalbediener kann die Maschine benutzen, hat aber keinen Zugriff auf deren Einstellungen. Geschulte Mitarbeiter (Objektleiter) erhalten über ihren Transponder einen Zugriff auf die Konfiguration der Maschine. Die dritte Gruppe ist das Servicepersonal. Es kann neben der Anpassung grundlegender Einstellungen auch Wartungsarbeiten an Elektronik und Maschinenbauteilen vornehmen.

 

Sicher und ökonomisch

Zuvor existierte für die Scheuersaugmaschinen von Kärcher keine Unterscheidung beim Zugriff. Die neue Lösung soll Schutz vor mutwilligen und fahrlässigen Manipulationen bieten. Auch geht es um die Einsparung von Ressourcen: „Der Verbrauch von Energie und Reinigungsmitteln wird verringert, weil ausschließlich geschulte Benutzer Veränderungen an den zentralen Einstellungen vornehmen können“, erläutert Jin. Durch die exakte Anpassung der Reinigungsparameter, wie Reinigungsmittelverbrauch, Turbinenleistung oder Bürstengeschwindigkeit, an die zu lösende Reinigungsaufgabe werden nur so viel Energie und Reinigungsmittel verwendet wie notwendig. „Zudem können Objektleiter für unterschiedliche Bereiche ihres Areals verschiedene Voreinstellungen festlegen.“

 

Planung für weitere Maschinen

„Aus technischer Sicht ist die RFID-Lösung für Kärcher nicht kompliziert“, sagt Jin. B-Id stellt das Spritzgusswerkzeug für den Steckhalter und Schlüsselanhänger mit integriertem Kärcher-Logo her, konfiguriert RFID-Frequenz und Lesedistanz und programmiert die Einteilung in die Nutzergruppen. „Dennoch ist die Anwendung neu und innovativ. Deshalb bin ich von diesem Projekt sehr überzeugt.“ Seit der zweiten Jahreshälfte 2011 werden die Scheuersaugmaschinen mit RFID ausgeliefert. Eine Erweiterung des RFID-Systems auf andere Maschinen ist laut Jin wahrscheinlich. „Sobald sich die Lösung im weltweiten Vertrieb der Scheuersaugmaschinen etabliert hat, kann Kärcher für weitere Maschinenserien planen.“

 

Kärcher

Scheuersaugmaschinen von Kärcher verfügen über einen Steckplatz für RFID-Schlüsselanhänger. Jedem Benutzer sind, je nach seinen Befugnissen, unterschiedliche Zugriffsrechte auf die Maschine zugeordnet. Das RFID-System erkennt diese Rechte anhand des eingesteckten Transponders.

 

 

 

Erschienen in der Zeitschrift "ident" 2/13:

RFID ersetzt klassisches Typenschild   

RFID-Technik für den Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdienste- Funk
 
Als OEM/ODM Partner ist B-Id stark in der Entwicklung spezieller Transponder für industrielle Anwendungen und Projekte tätig und konnte somit die SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH für ein großes Projekt überzeugen.stp8000 4 
 
>> Die RFID Transponder wurden so konzipiert, dass eine manipulationssichere Verbindung mit

dem Handmobilfunkgerät gegeben und dessen eindeutige Identifizierung jederzeit sichergestellt ist  << 
 
Im Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ist SELECTRIC bundesweit sowie im angrenzenden europäischen Ausland tätig. Das Leistungsspektrum des Unternehmens im Bereich der Funksystemtechnik umfasst neben der Planung und Projektierung sowohl die Realisierung und Inbetriebnahme als auch die Unterhaltung und Wartung. SELECTRIC bietet somit eine Komplettausstattung, vom Funkmeldeempfänger bis zur Leitstellentechnik. Gesucht wurde eine Lösung für mehrere Einsatzgebiete und Anwendungsbereiche: Zum einen für die sichere Kennzeichnung der Behörden-Handmobilfunkgeräte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, zum anderen für die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle, wie auch vorab für die Vereinfachung des Bestandsmanagements und der Logistik der Geräte.
 
Die RFID-Transponder für dieses Projekt wurden so konzipiert, dass eine manipulationssichere Verbindung des Transponders mit dem Handmobilfunkgerät gegeben und somit dessen eindeutige Identifizierung jederzeit sichergestellt ist. Die Transponder wurden an das Design der Geräte angepasst, um Sie optisch passend und möglichst unauffällig zu platzieren.
Von der Herstellung des Spritzgusswerkzeuges, die Auswahl der Materialien und die Anpassung der Frequenz der Transponder hat die B-Id GmbH & Co. KG nach strengen Vorgaben des Auftraggebers gearbeitet.
 
Die RFID-Technologie wurde als Ersatz des klassischen Typenschildes eingesetzt, um die automatisierte Identifizierung jedes einzelnen Gerätes anhand seiner auf dem RFID-Chip gespeicherten, spezifischen Daten wie z.B. Seriennummern oder Herstellerdaten zu vereinfachen. Mit entsprechenden Lesegeräten lassen sich im Zuge des Geräte- und Bestandsmanagements die Daten berührungslos und ohne manuelles Öffnen der Geräteverpackung auslesen und elektronisch weiterverarbeiten. Neben dem Vorteil bei der Logistik und Administration ergeben sich in Verbindung mit denRFID SRG 2 neutral digitalen Endgeräten weitere Anwendungsmöglichkeiten für den Endabnehmer. Angewandt werden die Transponder an den Handmobilfunkgeräten nach der Auslieferung z.B. auch für die Zutrittskontrolle zu bestimmten Bereichen oder für die Zeiterfassung. An bestimmten Terminals können die Transponder erfasst und ausgelesen werden, dazu muss der Nutzer sein Hand-mobilfunkgerät nur in die Lese-reichweite der jeweiligen Terminals bringen.
 
Mit dieser Technik bestückt wurden bereits zu 100% aller Behörden von insgesamt 3 deutschen Bundesländern. In zwei weiteren Bundesländern wurde bisher nur in Einzelfällen ausgeliefert. Die Ausstattung der anderen Bundesländer mit dieser RFID Technologie ist bisher noch nicht gefordert. Seit dem Start des Projektes 2010 konnte sich die B-Id GmbH & Co. KG als langfristiger Partner etablieren. Die Auslieferung der Transponder in großer Stückzahl für dieses Projekt ist bis zum Jahr 2014 vorgesehen. 

 

 

Erschienen in der Zeitschrift "RFID im Blick" 7-8/13:

Neue UHF-Inlays

Keine Chance für

Feuchtigkeit und Hitze

B-Id setzt bei UHF-Inlays auf Kupfer und Polyimid

für robuste Industrietransponder

Das Unternehmen B-Id hat eine neue Reihe von UHF-Inlay-Produkten auf den Markt gebracht, die nicht nur auf Polyimid (PI) und Kupfer (Cu) als Kernbaustoffen basieren, sondern auch durch den Einsatz einer speziellen Fertigung eine verbesserte Performance und hohe Stabilität gegenüber äußeren Einflüssen bieten sollen damit den Einsatz von Transpondern und Labels in Anwendungen ermöglicht, die besondere Anforderungen an die Technologie stellen. Über die neue Produktreihe sprach „RFID im Blick“ mit Erhard König, zuständig für das Marketing bei B-Id.

Herr König, weshalb setzt B-Id im UHF-Bereich nicht mehr auf herkömmliche Inlays, die auf PET und Aluminium basieren?

Als reiner RFID-Hardwarehersteller beschäftigen wir uns hauptsächlich mit dem Verpacken der jeweiligen Techniken. Somit lag es für uns nah, ein Inlay zu entwickeln, welches sich dann auch möglichst einfach weiterverarbeiten lässt und dabei eine möglichst gut oder sogar bessere Performance bietet, als die bislang am Markt erhältlichen Produkte. Im Gegensatz zu den ‚klassischen‘ PET-Aluminium-Inlays, die auf dem Flip-Chip-Prozess basieren, werden bei den PI-Cu-Inlays die UHF-IC und die Antenne nicht mit einem leitfähigen Gel verklebt, sondern mittels Surface-mount technology fest verlötet und zusätzlich mit einer schützenden Epoxyschicht überzogen. Dadurch kann kein Haftverlust an der Verbindung zwischen Chip und Antenne, verursacht beispielweise durch Feuchtigkeit oder hohe Temperaturen, entstehen, was dann wiederum eine ideale Eigenschaft ist, um das Inlay für herausfordernde Anwendung zu verpacken oder zu vergießen.

Für welche Branchen sind die neuen Inlays besonders interessant?

Mit den neuen Inlays, und den damit verbundenen Möglichkeiten, wollen wir in erster Linie Industrieunternehmen ansprechen, die mit der UHF-Technologie arbeiten. Fokussiert sind dann Anwendungen, in deren Umgebung beispielweise hohe Luftfeuchtigkeit oder starke Temperaturschwankungen herrschen. Die Standard-Inlays, basierend auf PET und Aluminium, haben eine Lagertemperatur von zirka 50 Grad Celsius. Bei den PI-Cu-Inlays, die als Klebelabel verarbeitet sind, steigt die Lagertemperatur bereits auf 120 Grad Celsius und für Labels ohne Klebeschicht liegt sie bei 150 Grad Celsius. Die Lötstelle zwischen Chip und Antenne selbst hält Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius über einen längeren Zeitraum stand.

Fragen Unternehmen direkt nach Lösungen, die durch die PI-Cu-Inlays möglich werden nach, oder erweitert B-Id lediglich die Produktvielfalt des Portfolios?

Die Nachfrage nach robusten UHF-Lösungen ist in der jüngeren Vergangenheit sehr stark angestiegen. Insbesondere Kunden aus der Industrie verzeichneten bei der Nutzung von Transpondern mit Standard-Labeln in feuchter Umgebung oder bei hohen Temperaturen zahlreiche Totalausfälle. Selbst dann, wenn die genutzten Transponder über sehr gute Verpackungen verfügen, die die Inlays gegen Hitze und Feuchtigkeit schützen. Wird diese Verpackung jedoch im Prozess beschädigt und bekommt zum Beispiel Risse, kann Feuchtigkeit eindringen. In einem solchen Fall wird ein Standard-Inlay schnell seine Performance verlieren, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der leitfähige Klebstoff zwischen Chip und Antenne sich auflöst. Bei den neuen PI-Cu-Inlays ist das Inlay an sich geschützt, selbst wenn die Verpackung beschädigt wird.

Höhere Stabilität, verbesserte Performance – das lässt die Inlays mit Sicherheit teurer werden…

Trotz der Vorteile, die die neuen Inlays in verschiedenen Applikationen bieten, entstehen im Herstellungsprozess kaum Mehrkosten und auch kein zeitlicher Mehraufwand in der Produktion. Kunden erhalten also zum fast gleichen Preis ein Label, das deutlich stabiler ist und beim Einsatz über einen längeren Zeitraum eine bessere und zuverlässige Leistung bietet. Daher werden wir im UHF-Bereich zukünftig ausschließlich PI-Cu-Inlays verwenden. Ein weiterer Kostenvorteil liegt in der Robustheit der Inlays. Sie ermöglichen beispielweise die Produktion von Klebe-Labels, die wie ein Hard-Tag auch in feuchten oder heißen Umgebungen eingesetzt werden können. Die Kosten für das aufwändige Verpacken eines Standard-Inlays können so in einigen Anwendungen eingespart werden.

 

Erschienen in der Zeitschrift "RFID im Blick" 9/13:

U-Bahn-Lokalisierung

Shanghai Metro

Setzt auf RFID-RTLS

Gemeinsam mit Partnern entwickelte B-Id eine

Echtzeitlokalisationslösung für über 400 Züge

Die Shanghai Metro wurde erst 1993 in Betrieb genommen, gehört jedoch zu den am schnellsten wachsenden U-Bahn-System weltweit. Tagtäglich sind mehr als 400 Züge auf rund 439 Schienen-Kilometern unterwegs. Durchschnittlich sieben Millionen Fahrgäste verlassen sich jeden Tag auf die U-Bahn als Fortbewegungsmittel. Ein umfassendes Kontroll-und Signalsystem ist bereits installiert. Dennoch sah die Metro Optimierungspotenzial hinsichtlich der Gewinnung von Echtzeitdaten, um die Effizienz im Betrieb zu steigern. B-Id entwickelte innerhalb von drei Jahren gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Shanghai Super Electronics Technology eine auf einer Kombination aus aktiver 2,45 GHz-Technologie und der passiven LF-Frequenz bestehenden RTLS-Lösung. Über die Anwendung sprach „RFID im Blick“ mit B-Id Geschäftsführer Yiwen Jin.

„Die Anforderung der Shanghai Metro bestand darin, ein System zu konzipieren und zu implementieren, das es ermöglicht, ein Logbuch mit Echtzeitinformationen zu erstellen. Die Informationen, wann welcher Zug in welche Station einfährt oder diese wieder verlässt, tragen maßgeblich dazu bei, den Betriebsablauf besser zu managen und dadurch beispielweise schneller auf unvorhergesehene Situationen reagieren zu können“, berichtet Yiwen Jin.

Die U-Bahn: ein herausforderndes Umfeld

Insbesondere zwei Herausforderungen machten eine lange Entwicklungszeit sowie umfangreiche Tests notwendig. Zum einen sind in den Stationen zahlreiche elektromagnetische Störquellenvorhanden, die teilweise in den gleichen Frequenzbändern wie der LF-Frequenz und im 2,45 GHz-Bereich betrieben werden, wie beispielweise die aktivierten Wifi- oder Bluetooth-Funkschnittstellen der Smartphones der Fahrgäste. Zum anderen sind in einigen Stationen die Abstände der Züge zu den Plattformen sehr klein, was zur Folge hat, dass möglicherweise falsche Transponder erfasst werden. „Da die Störquellen ebenfalls von Station zu Station unterschiedlich sind, haben wir in umfangreichen Tests die Lesegeräte sowohl für die LF- als auch die aktiven Transponder speziell eingestellt. Im LF-Bereich variierten die Lesegeräte zwischen 114 kHz und 116 kHz, im GHz-Bereich stellen die Lesegeräte die Frequenz automatisch zwischen 2,4000 GHz und 2,4853 GHz ein“, erläutert Yiwen Jin.

LF und aktive 2,45 GHz-RFID im RTLS kombiniert

Die verwendeten LF-Chips, die in die bereits in den Zügen vorhandenen aktiven Transpondern integriert wurden, mit einer einstellbaren sphärischen Erfassungszone in einem Durchmesser von vier bis acht Metern, nutzen die Energie der Lesegeräte an den Stationen, um die 2,45 GHz-Transponder zu aktivieren und geben gleichzeitig die Position des Zuges weiter, die dann über die aktiven Transponder an die Lesegeräte in den Stationen übermittelt werden. „Durch diese Kombination stellen wir eine optimale Erfassungsrate sicher. Da die Züge mit bis zu 80 Kilometer pro Stunde fahren, wäre eine Erfassung nur mittels 2,45 GHz-Technologie nicht möglich. Bei diesen Geschwindigkeiten funktioniert nur die LF-Technologie zuverlässig“, sagt Jin und ergänzt: „Ohne den Einsatz der LF-Technologie als Trigger wäre diese Anwendung nicht realisierbar gewesen. Seit mehr als einem halben Jahr läuft die Lösung jetzt stabil. Da die Batterien die aktiven Transponder mindestens für drei Jahre mit Energie versorgen, stellen wir sicher, dass alle Züge zuverlässig auf Ihren Fahrten in Echtzeit erfasst werden.“ Insgesamt wurde die LF-Technologie, die für das RTLS notwendig ist, in mehr als 1000 Lesegeräte und 800 Tags im Streckennetz der Shanghai Metro installiert und konfiguriert.

Übertragbarkeit der Lösung

Das speziell für die Metro Shanghai entwickelte System kann in seiner Funktion auch in zahlreichen anderen Anwendungen zum Einsatz kommen, wie beispielweise der automatischen Fahrzeugerfassung in Parkhäusern oder einer erweiterten Zutrittskontrolle, wie Yiwen Jin berichtet: „Mit einem RTLS kann nicht nur festgestellt werden, wer zu welcher Uhrzeit einen Raum betreten hat, sondern auch, wo er sich wie lange im Raum befunden hat. Gemeinsam mit einem Unternehmen, das Kamera-basierte Überwachungen installiert, haben wir für den Server-Raum eines Kunden eine Lösung entwickelt, bei der mittels des RFID-RTLS und der Kameras personalisierte Filme erstellt werden, die exakt aufzeigen wann welcher Mitarbeiter welchen Server bedient hat. darüber lassen sich dann auch die Zutritts- und Zugriffsrechte steuern. Für unterschiedliche Umgebungen können die Lesegeräte auch aktiv in den UHF-Bändern 433 MHz, 868 MHz, 915 MHz sowie Wifi mit den jeweiligen Transpondern kommunizieren.“

 

 Erschienen in der Zeitschrift "RFID im Blick" 6/14:

UHF-Transpondertechnologie

Standard ist nicht genug

Insbesondere im Automotive- und Laundry-Sektor werden die Anforderungen an UHF-Transponder immer spezieller

Die Ansprüche der Industrie an die Leistungsfähigkeit von UHF-Transpondern wachsen stetig: Speziell im Automotive-Bereich suchen Anwender nach sehr spezifischen Lösungen. „Um sich für dieses Umfeld zu qualifizieren, müssen UHF-Transponder stabil, temperaturbeständig und auf

Metall lesbar sein“, berichtet Yiwen Jin, Geschäftsführer B-Id. Auch für Laundry-Anwendungen wachse der Bedarf an UHF-Tags, die möglichst zuverlässig und günstig sind. B-Id treibt daher intensiv die Entwicklung von neuen Inlays auf Basis von Polyimid und Kupfer voran.

 

Yiwen Jin, Geschäftsführer B-Id, im Interview mit Dunja Kandel, „RFID im Blick“

Herr Jin, B-Id hat sein Portfolio an UHF-Transpondern verstärkt ausgebaut. Welche Märkte möchten Sie vorrangig adressieren?

Unser Fokus liegt ganz klar auf dem deutschen Markt. Die deutsche Industrie hat sich für UHF entschieden und benötigt leistungsfähige Transponder. Speziell im Automotive-Sektor bedarf es aus Sicht der Anwender in puncto Stabilität, Temperaturbeständigkeit und Lesbarkeit auf Metall Weiterentwicklungen. Die Anforderungen sind höchst komplex. Beispiel Lackiererei: Bauteile sowohl aus Kunststoffen als auch aus Metall sollen mit Transpondern gekennzeichnet werden, die vor dem Prozess aufgebracht werden. Der Transponder muss zuverlässig lesbar sein und hohen Temperaturen standhalten. Für die langlebige Funktionalität bei hohen Temperaturen ist das Inlay entscheidend. Standard-Inlays genügen diesen Anforderungen nicht. Wir produzieren daher aussließlich UHF-Tags mit PI-Cu-Inlay. Unsere marktreifen Produkte wollen wir jetzt in die Anwendung bringen. Die Inlays lassen sich in unterschiedliche Bauformen verpacken, beispielsweise auch in biegsame Tags für Laundry-Anwendungen. Hier wollen wir weitere Produkte für den Anwender durchtesten. Der UHF-Markt für Laundry-Anwendungen befindet sich noch in der Anfangsphase, das Potenzial ist aber deutlich. Ein neues Produkt befindet sich derzeit in der Testphase. Wir rechnen mit einem Liefervolumen von über einer Million Inlays pro Jahr.

Welche konkreten Vorteile bieten die neuen Inlays?

Unser Inlay basiert anstelle von PET auf einem Polyimid-Substrat, das 260 bis 300 Grad standhält. Wir verwenden keine leitenden Kleber für das Bonding zwischen Chip und Antenne, sondern greifen bei unseren Chips auf SMDs (= Surface-mounted Device), oberflächen montierte Bauelemente, zurück. Zwischen Antenne und Chip besteht eine gelötete Metallverbindung, die wesentlich resistenter gegen Hitze und Feuchtigkeit ist als Kleber. Zusätzlich ist der Chip durch das Packaging geschützt, wodurch das Inlay auch besser Temperaturschwankungen übersteht. Damit werden die von der Wäschereibranche geforderten 200 Zyklen locker erfüllt. Ein neutrales Institut hat die zuverlässige Funktionalität der Inlays getestet und bestätigt. Auch bei uns im Haus haben wir die Temperaturbeständigkeit eingehend geprüft: Muster mit Standard-Lötmaterial wurden einem dreimonatigen Dauertest mit 200 Grad bei 20 Stunden pro Tag unterzogen und haben diesen bestanden.

Welche innovativen Produktentwicklungen erwarten Sie zukünftig?

Die Industrie verlangt nach möglichst kleinen Transpondern bei gleichzeitig hoher Lesereichweite. Ein neuer Ansatz besteht darin, eine Antenne auf ein Dielektrikum, wie Porzellan, aufzubringen. Dielektrika bieten sehr gute Charakteristika für Antennen, weshalb sich auch bei geringer Größe hohe Lesereichweiten erzielen lassen. Auch die Kombination von RFID und Sensorik bietet viele Potenziale, beispielsweise in der Reifenindustrie, wo Drucksensoren in die Transponder integriert sind. Beide Technologien sind ausgereift und es bedarf nur der Anwendung, die sie zusammenbringt. Da der Bedarf aber noch nicht hoch genug ist, fehlt auch die Bereitschaft, in diese Technologie zu investieren.

Wie lässt sich die Einführung neuer Anwendungen beschleunigen? Ist der Preis nach wie vor ein Argument?

Der Preis ist sicher ein Argument. Was aber auch fehlt sind konkrete Anforderungen aus der Industrie. Wir haben den Eindruck, dass gerade Automobilzulieferer noch viel zu wenig über die RFID-Technologie wissen. Im Laundry-Bereich verlangt die Industrie nach UHF-Lösungen. Preis und Zuverlässigkeit sind aber weiter ein Problem. Hohe Qualität und besondere Leistungen haben natürlich auch ihren Preis. Um aber Anwendern einen leichten Umstieg auf UHF zu ermöglichen, können wir bereits Laundry-Tags für unter einem Euro anbieten. Durch die vollautomatische Chipverpackung und Anbindung sinken die Kosten bei entsprechender Menge.

 

 UHF

Die UHF-Inlays bestehen aus einer Kupfer-Antenne und einem Polyimid-Substrat. Das Bonding erfolgt über eine SMD-Verbindung. Die Tags sind antennenseitig speziell auf die On-Metal-Umgebung angepasst, sodass sie bei der Frequenz von 868 MHz eine optimale Performance erzielen.

 

UHF-Transponder trotzen Hitze und Feuchtigkeit

Höher, schneller, weiter – UHF-Transponder sind in der Industrie, speziell im Automotive-Sektor, das Mittel der Wahl. Ebenso für Laundry-Anwendungen steigt die Nachfrage nach UHF-Tags. Hohe Reichweiten bei immer kleineren Bauformen, stabile Verbindungen auch bei 260 Grad Celsius, optimale Performance trotz Feuchtigkeit und starken Temperaturschwankungen lauten die

Anforderungen. Auch der Einsatz auf Metall verlangt den Transpondern Einiges ab. Für diese anspruchsvollen Umgebungen sind Standard-Inlays oft nicht ausreichend. Inlays, die aus einer Kupferantenne und einem Polyimid-Substrat bestehen, sind stabil gegen Temperatur und Feuchtigkeit und ermöglichen zugleich eine große Bandbreite an Bauformen.

 

Herr Jin, B-Id hat sein Portfolio an UHF-Transpondern verstärkt ausgebaut. Welche Märkte möchten Sie vorrangig adressieren?

Unser Fokus liegt ganz klar auf dem deutschen Markt. Die deutsche Industrie hat sich für UHF entschieden und benötigt leistungsfähige Transponder. Speziell im Automotive-Sektor bedarf es aus Sicht der Anwender in puncto Stabilität, Temperaturbeständigkeit und Lesbarkeit auf Metall Weiterentwicklungen. Die Anforderungen sind höchst komplex. Beispiel Lackiererei: Bauteile sowohl aus Kunststoffen als auch aus Metall sollen mit Transpondern gekennzeichnet werden, die vor dem Prozess aufgebracht werden. Der Transponder muss zuverlässig lesbar sein und hohen Temperaturen standhalten. Für die langlebige Funktionalität bei hohen Temperaturen ist das Inlay entscheidend. Standard-Inlays genügen diesen Anforderungen nicht. Wir produzieren daher aussließlich UHF-Tags mit PI-Cu-Inlay. Unsere marktreifen Produkte wollen wir jetzt in die Anwendung bringen. Die Inlays lassen sich in unterschiedliche Bauformen verpacken, beispielsweise auch in biegsame Tags für Laundry-Anwendungen. Hier wollen wir weitere Produkte für den Anwender durchtesten. Der UHF-Markt für Laundry-Anwendungen befindet sich noch in der Anfangsphase, das Potenzial ist aber deutlich. Ein neues Produkt befindet sich derzeit in der Testphase. Wir rechnen mit einem Liefervolumen von über einer Million Inlays pro Jahr.

Welche konkreten Vorteile bieten die neuen Inlays?

Unser Inlay basiert anstelle von PET auf einem Polyimid-Substrat, das 260 bis 300 Grad standhält. Wir verwenden keine leitenden Kleber für das Bonding zwischen Chip und Antenne, sondern greifen bei unseren Chips auf SMDs (= Surface-mounted Device), oberflächen montierte Bauelemente, zurück. Zwischen Antenne und Chip besteht eine gelötete Metallverbindung, die wesentlich resistenter gegen Hitze und Feuchtigkeit ist als Kleber. Zusätzlich ist der Chip durch das Packaging geschützt, wodurch das Inlay auch besser Temperaturschwankungen übersteht. Damit werden die von der Wäschereibranche geforderten 200 Zyklen locker erfüllt. Ein neutrales Institut hat die zuverlässige Funktionalität der Inlays getestet und bestätigt. Auch bei uns im Haus haben wir die Temperaturbeständigkeit eingehend geprüft: Muster mit Standard-Lötmaterial wurden einem dreimonatigen Dauertest mit 200 Grad bei 20 Stunden pro Tag unterzogen und haben diesen bestanden.

Welche innovativen Produktentwicklungen erwarten Sie zukünftig?

Die Industrie verlangt nach möglichst kleinen Transpondern bei gleichzeitig hoher Lesereichweite. Ein neuer Ansatz besteht darin, eine Antenne auf ein Dielektrikum, wie Porzellan, aufzubringen. Dielektrika bieten sehr gute Charakteristika für Antennen, weshalb sich auch bei geringer Größe hohe Lesereichweiten erzielen

Die UHF-Inlays bestehen aus einer Kupfer-Antenne und einem Polyimid-Substrat. Das Bonding erfolgt über eine SMD-Verbindung. Die Tags sind antennenseitig speziell auf die On-Metal-Umgebung angepasst, sodass sie bei der Frequenz von 868 MHz eine optimale Performance erzielen.

lassen. Auch die Kombination von RFID und Sensorik bietet viele Potenziale, beispielsweise in der Reifenindustrie, wo Drucksensoren in die Transponder integriert sind. Beide Technologien sind ausgereift und es bedarf nur der Anwendung, die sie zusammenbringt. Da der Bedarf aber noch nicht hoch genug ist, fehlt auch die Bereitschaft, in diese Technologie zu investieren.

Wie lässt sich die Einführung neuer Anwendungen beschleunigen? Ist der Preis nach wie vor ein Argument?

Der Preis ist sicher ein Argument. Was aber auch fehlt sind konkrete Anforderungen aus der Industrie. Wir haben den Eindruck, dass gerade Automobilzulieferer noch viel zu wenig über die RFID-Technologie wissen. Im Laundry-Bereich verlangt die Industrie nach UHF-Lösungen. Preis und Zuverlässigkeit sind aber weiter ein Problem. Hohe Qualität und besondere Leistungen haben natürlich auch ihren Preis. Um aber Anwendern einen leichten Umstieg auf UHF zu ermöglichen, können wir bereits Laundry-Tags für unter einem Euro anbieten. Durch die vollautomatische Chipverpackung und Anbindung sinken die Kosten bei entsprechender Menge.